Martin Patzelt (MdB)
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Neuigkeiten
02.03.2018, 14:18 Uhr
Gedenken an im Dienst getötete Polizisten

 
(Foto Polizei Fürstenwalde 28.02.2018)
Polizisten setzen sich im Einsatz Gefahren und Risiken aus und setzen nicht selten sogar dabei ihr Leben aufs Spiel. 
 
So geschehen vor einem Jahr, am 28.02.2017, in der Nähe von Beeskow. Im Dienst starben die Polizisten Torsten Paul und Torsten Krautz, als sie eine Straßensperre aufbauten und von dem flüchtigen Autofahrer, der zuvor seine Großmutter getötet hatte, skrupellos überfahren wurden. 
 
Das dramatische Ereignis war in erster Linie für die Familien - beide hinterlassen jeweils Ehefrau und drei Kinder - ein einschneidendes, erschütterndes und traumatisierendes, für die Polizistenkollegen und –kolleginnen ein schockierendes Erlebnis. In dem Jahresgedenkgottesdienst am Mittwoch, den 28.02.2018, im Fürstenwalder St. Mariendom war die Anteilnahme zum Gedenken und Erinnern mit etwa 500 Gästen entsprechend groß. 
 
Neben der Familie eines der getöteten Polizisten – die andere zog es vor, im engen Kreis zu erinnern und zu gedenken – waren die komplette Polizeiinspektion Frankfurt (Oder), Ministerpräsident Dietmar Woidke, viele Politiker und Brandenburger sowie das Landespolizeiorchester, das die musikalische Umrahmung bot, anwesend. 
 
Wegen dringender parlamentarischer Arbeit habe ich eine Vertretung entsandt, da mir das Anliegen außerordentlich wichtig ist. Innenminister Karl-Heinz Schröter übergab eine Gedenktafel für die beiden Polizisten, die in der Polizeiinspektion Fürstenwalde angebracht wird.  
 
Mein besonderer Dank gilt Herrn Papperitz sowie allen engagierten Mitstreitern des Martin-Heinze-Fonds (benannt nach dem ersten, 1995 im Land Brandenburg im Dienst getöteten Polizisten), die die Gedenkfeier organisierten, um die Erinnerung an diese Menschen wachzuhalten und die Hinterbliebenen, die Familien und Polizeikollegen und -kolleginnen zu unterstützen. Dieses Anliegen werde ich von meiner Seite herzlich gerne auch weiterhin unterstützen.