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Neuigkeiten

01.02.2019, 13:47 Uhr

Incoming-Freiwilligendienste fördern

 

Zusammen mit den Kollegen Sylvia Pantel und Michael Kießling aus dem Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement habe ich am Donnerstag (31.1.2019) eine Gruppe von Incoming-Freiwilligen empfangen. Das sind junge Menschen, die freiwillig ein soziales Jahr in Deutschland absolvieren, in deutschen Einrichtungen ohne Entgelt arbeiten und die deutsche Sprache sowie die  Kultur kennenlernen. Wir hörten ihre Sorgen und Schwierigkeiten wie z.B. fehlende oder zu teure Unterkünfte. Beklagt wurde auch, dass die Benutzung des ÖPNV in den Städten und Reisen im Lande das kleine Taschengeld völlig auffrisst. Auch erhalten nicht alle Antragsteller ein Visum. Die Visa-Gebühren machen den Dienst in Deutschland teurer. Und nicht zuletzt empfinden sie es ungerecht,  dass sie vollen Rundfunkbeitrag zahlen müssen. Aber vom Grunde her sagten alle Jugendlichen: es ist wunderbar, ein Jahr lang in Deutschland leben und arbeiten zu dürfen. Sie finden es gut, dass die Bundesrepublik diese Freiwilligendienste fördert. Diese jungen Menschen aus verschiedenen Ländern sind für mich in ihrer bunten Vielfalt wie ein Bild von einer Welt, wie sie morgen aussehen kann. Man sucht in der Vielfalt das Gemeinsame, lebt die eigene Identität und Nationalität und bringt sich für eine soziale und friedliche Welt ein. 
 

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