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Neuigkeiten

11.06.2021, 13:24 Uhr

Lieferkettengesetz ist Anerkennung von Menschenrechten

 

Am Freitag (11.6.2021) haben wir im Deutschen Bundestag das Lieferkettengesetz verabschiedet. Das ist ein großer Schritt für die Anerkennung von grundlegenden Menschenrechten.
 
Keine Stimmkarte habe ich mit derart großer Überzeugung und derart großer Freude in die Wahlurne geworfen. Es war ein JA zu einem Anfang, Gerechtigkeit auch in unseren Handelsgebaren zu suchen, subtile und oft sogar notverstärkende bis todbringende Ausbeutung von Millionen Menschen, Kindern und Abhängigen ein Stück mehr Fairness, Lebenszeit, Existenzsicherung zuzusichern. Es ist keine Geschenkpackung, sondern einfach eine faire Regelung unserer Tauschgeschäfte. 
 
Um  dieses  Lieferkettengesetz wurde sehr viel gestritten. Der Entwurf war viel entschiedener als der beschlossene Gesetzestext. Christlich und sozial, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller, der Vater dieses Gesetzes und unermüdliche Kämpfer auch gegen Widerstände in der Union. "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem Andern zu", zitierte er mehrfach in seiner Rede. Bleiben wir entschieden auf dem eingeschlagenen Weg, unseren Wohlstand nicht auf Kosten der viel größeren Zahl von Armen, die für uns als Lohnsklaven arbeiten müssen, aufzubauen. Nicht Geiz ist geil, sondern Teilen ist geil, weil es Lebensfreude ohne bitteren Nachgeschmack schenken kann.
 

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